Wasserelektrolyse

Die elektrolytische Zersetzung von Wasser H2O in Sauerstoff O2 (entsteht an der Anode, dem positiven Pol) und Wasserstoff H2 (entsteht an der Kathode, dem negativen Pol) ist ein alt bekanntes Verfahren. Viele können sich sicherlich noch auf den Chemieunterricht in der Schule erinnern, wo bei der Herstellung von Knallgas die Wasserelektrolyse zur Anwendung gekommen ist.

 

Die technischen Voraussetzungen für eine Elektrolyse sind mindestens zwei Elektroden, ein Elektrolyt und eine Spannungsquelle. Verbindet man die Elektroden, die im Elektrolyt eingetaucht sind, mit der Spannungsquelle, dann finden chemische Reaktionen statt. Welche Reaktionen bevorzugt ablaufen, das ist letztlich vom jeweils eingesetzten Elektrodenmaterial abhängig.

 

Setzt man Bor dotierten Diamant als Elektrodenmaterial ein, dann wird ein umfangreicher Mix an Oxidationsmittel direkt aus dem Wasser und seinen Inhaltsstoffen erzeugt. Diese Oxidationsmittel bewirken einen effizienten Abbau der organischen Verunreinigungen (CSB-Reduktion) und/oder eine effiziente Abtötung von Mikroorganismen (Desinfektion).

 

Wasserelektrolyse - pro aqua Technologie Wasserelektrolyse in der pro aqua Technologieanwendung